|
webhosting |
Eintausendster Apell an Schattenwelt
Von Felix M. Hummel, also nicht klauen.
Fmhummel(at)gmail.com
Hört ihr, GM, ihr Spieler alle!
Die Bitterkeit nimmt
überhand
und damit ihr nicht verfalle
der Schattenwelt
holdes Land,
ist’s nötig sich zu erheben
und alten
Fugen zu brechen,
die alte Strukturen verkleben,
sonst wird
sich’s bitter rächen!
Die Schranzenschar sie feixt
hervor,
mit Federfuchs und Erbsenzahl,
in der Anträge
süßer Tenor,
ihr Leben der Finger Qual.
Ehern die
Regel, doch der Vetter lieb,
Despoten mit Handlungsweite,
stehen
sie mit tödlichem Hieb
dem großen Verfall zur
Seite.
Der Wüterich, er kreischt hinein,
in der
Spieler Volke,
vergisst dabei sein eigen’ Bein,
verbrennt
es in glutroter Wolke,
Lohe leckt in Flammendem Wort,
aus all
der Geiferer Münder,
verbrennt sie auch im eigenen
Hort,
zerfrisst der Freundschaft Bünder.
All die alten
weißen Greise,
träumen teils von vorderer Zeit,
mancher
auch im jetzigen Eise,
geben dem Abgrund freies Geleit.
Kein
neues Wort noch alte Taten,
richten sie gegen Tod und
Fluch,
warten darauf, worauf alle Warten,
ruhig, doch meist ein
rotes Tuch.
Lieb anzusehen, die lieben Schreiber,
wenn
nicht kreischen, dann stehen sie still,
rühren kaum die
klugen Leiber,
tun es nicht, denn tue wer will.
Im Schreiben
lodert ein anderes Feuer,
für Massen ein anderer Tand,
kaum
einer Stützt das Schattengemäuer,
nein sie reden die
Reden zur Wand.
Die Bauern dort, das kleinste Rudel,
ein
nicht zu beschauendes Nichts,
ergießen sich nur im roten
Strudel,
im Anblick des Schattengesichts.
Manche halten in
alter Statik,
dem status quo das Gericht,
blind nur für
den wahren Blick,
denn ehrlich, man sieht ihn nicht.
So
kann es wohl gehen in ewige Tage,
bis einst die Rettung dann
naht,
oder zerfallen in sorgloser Klage,
im Geschmacke nur
schal und fad.
Denn wir alle sitzen in den Reihen,
kein
Leugnen, vom Dichter auch nicht,
wir könnten uns selbst
vielleicht befreien,
doch fällt dies denn auch ins Gewicht?