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Verlockung des Tierischen
Von Felix M. Hummel, also nicht klauen.
Fmhummel(at)gmail.com
Manches Mal da wünscht ich mir,
in meinen dunklen
Stunden,
ich wäre doch ein nieder Tier,
alles wär´
dann überwunden.
Der Alltag ist ein großes
Graus,
komplex das lange Leben,
denken nur, Tag ein Tag
aus,
und sinnlos sich ergeben.
Pflichten drücken immer
bleiern,
sinnlos, fern und ohne Ziel,
mancher Tag lässt
sich verfeiern,
doch bleibt niemals sehr viel.
Der
Intellekt ist eine Bürde,
die ich gern abgegeben hätt´
nähm
es nicht auch die Würde,
ließe ich das öd´
Gefrett.
Nicht zu denken an ein Morgen
nur heute Leben,
sorgenvoll,
nur die nächste Mahlzeit borgen,
das wäre
doch des Lebens Zoll.
Doch will ich nichts verklären,
denn
ein Tier hat viel mehr Pein,
doch muss´s niemals
erklären,
es lebt nur in sich selbst hinein.
Die
Zukunft ist Pech und Dunkel,
doch sehe ich sie gut,
verdeckt
der Gegenwart Gefunkel
und raubt mir jeden Mut.
Als Tier
nicht denken um die Dinge,
als Tier nur Festes, nichts
abstrakt,
das ist es, worum ich ringe,
Einfachheit ist es
exakt.